Kein Wetter zu schlecht

Natureinsatz in der Grossen Allmeind

Am 11.11. traf sich bei garstigem Wetter und wirklich trüben Meteoprognosen eine Gruppe gestiefelter Erwachsener und Kinder, um zu arbeiten. Angesagt war ein Pflegeeinsatz in der Grossen Allmeind Schmerikon, zu dem der Verein Natur Uznach Schmerikon nus eingeladen hatte. Es galt, Schnittgut, das in den Tagen zuvor vom Wildhüter i. R. Mario Zanoli vorbereitet worden war, zusammenzurechen und aus dem Ried herauszutragen. Im Weiteren waren vermodernde Baumstümpfe auszureissen, aus unerklärlichen Gründen im Feuchtgebiet abgelegte grosse Steine auszugraben, Weidensträucher zurückzuschneiden. Alles musste am Wegrand aufgeschichtet werden, damit es einige Tage später mit gröberem Gerät aufgeladen und entsorgt werden konnte. Trotz des unfreundlichen Wetters zeigten alle Helferinnen und Helfer vollen Einsatz, und die Stapel aus Ästen, Seggen und Schilf wuchsen unaufhörlich. Während der hart verdienten Pause im Restaurant des Boccia Club konnten sich die etwas ausgekühlten Freiwilligen wieder aufwärmen und stärken. Bei dieser Gelegenheit überbrachte die Präsidentin des Vereins Natur Uznach Schmerikon nus, Ruth Wespe, die Grüsse und den besten Dank des Gemeinderats. Im Anschluss daran ging es zur zweiten Runde, und wieder arbeitete die ganze Equipe intensiv daran, die vorbereitete Fläche sauber  zu hinterlassen, was auch gelang. Während der Arbeit flogen vier Silberreiher der Linth entlang nach Osten. Ein Rotkehlchen begleitete den ganzen Arbeitseinsatz und suchte nach Chancen, ein aufgescheuchtes Kerbtier zu erbeuten, und aus der Feuchtwiese machte sich eine Bekassine laut meckernd davon.  Es ging nicht ganz ohne nasse Füsse ab. Aber am Ende konnte die Präsidentin unter Verdankung des grossen Einsatzes Helferinnen und Helfer verabschieden, die sichtlich zufrieden waren, für den Schutz der Natur einen aktiven Beitrag geleistet zu haben.

Klaus Robin 

Anpacken war gefragt: die Präsidentin des Vereins Natur Uznach Schmerikon nus, Ruth Wespe, trägt halbe Bäume zum Stapel.