Tschächli in Schänis

Verein NUS besucht Tschächli in Schänis

Kürzlich besichtigten Mitglieder und weitere Naturinteressierte das im Zusammenhang mit dem Projekt Linth2000 aufgewertete Schutzgebiet Tschächli bei der Kapelle St. Sebastian in Schänis. Unter der Führung von Theo Scheidegger lernte man die Schön- und Eigenheiten des Gebiets Tschächli kennen, wo sich einer der letzten verbliebenen Auenwälder der Linthebene befindet. Im Überbleibsel Rest der einst mäandrierenden Linth, eingebettet in der verengten Talebene zwischen Schännerberg und Hirzli, fühlen sich sowohl Amphibien wie auch Insekten und Vögel wohl. Wie in den meisten Schutzgebieten war ein gutes Konzept gefragt, wie auch die menschlichen Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden können. Es nicht einfach, ein Gleichgewicht zwischen die Erwartungen der Naturfreunden, welche diese Lebensräume zur Erholung nutzen wollen,  und die Ansprüche der en störungsanfälligen Tieren im Gebiet in Einklang zu bringen. zu finden. Eine einfache Bretterwand verschafft spannende Einblicke in einen baumgesäumten  Teich, ohne die Tiere in die Flucht zu schlagen oder gar davon abzuhalten, sich hier niederzulassen.   Sehschlitze ermöglichen ungestörte Einblicke auf ein baumgesäumtes Altwasser. Foto: R. Wespe Während Auengebiete früher durch die Dynamik der Flüsse gestaltet wurden, sind heute praktische Tipps gefragt, wie man diese seltenen und artenreichen Lebensräume erhalten kann. Der erfahrene Verein Schänner Natur gab wertvolle HinweiseTipps, wie dieses Schutzgebiet über die Vereinstätigkeit ein Schutzgebiet gepflegt werden kann, aber auch wo deren Grenzen sind.   Leider breiten sich auf neu geschaffenen Kiesflächen gerne auchsehr schnell Neophyten aus, welche als Pionierarten besonders rasch sonnige und unbewachsene Flächen besiedeln. Auch schnellwüchsige Weiden lassen sich mit Handarbeit nur schwer im Zaum halten, wenn sie erst einmal Fuss gefasst haben. Die Aussichten sind gut, dass die Verantwortlichen des Linthwerks die Problematik erfasst haben und Lösungen suchen, wie das Problem in Angriff genommen werden kann.